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WKKF 13: Dieser unbedingte Wille zur Ignoranz

Heute reden Sven und ich kurz über den Wahlausgang (nur kurz, weil der niemanden überrascht hat) und länger über unsere Überlegungen, warum bei vielen aktuellen „Debatten“ über Rassismus, Sexismus und anderen Themen so viele Menschen unbedingt ihre Ignoranz verteidigen müssen. Warum gerade Menschen, denen es eigentlich besser geht als anderen so vehement darauf beharren, dass es anderen weiterhin schlecht zu gehen hat. Und dass am Ende nur um die Entscheidung geht, wie man damit umgeht, dass sich die Welt nun mal verändert.

Wie auch inzwischen irgendwie üblich haben wir am Anfang auch wieder ein Thema angekündigt (nämlich andere Podcasts), das wir am Ende nicht wieder aufgegriffen haben.

Links zur Sendung:

Bundesverfassungsgericht fordert drittes Geschlecht im Geburtenregister
Pippi Langstrumpf, Negerprinzessin und Übersetzungsproblem
#metoo: Frauen prangern sexuelle Belästigung an
Auf der Flucht – LARP im Stadtmuseum Neu-Isenburg
Würvar – eine Stadt macht Weltrekord

WKKF 09: Was hat uns der Februar eigentlich gebracht?

Wir haben einen Monat Pause gemacht, aber nur vom Podcasten. Wir waren im Februar ansonsten sehr fleißig und vor allem kreativ. Es war nämlich February Album Writing Month – eine Musikerchallenge, über die wir uns nicht nur unterhalten, sondern deren Ergebnisse Sven auch in den Podcast geschnitten hat.
Außerdem gibt es ein Update über unser Achtziger Jahre LARP „Zeitgeist“ und was seit dem letzten Mal, als wir darüber sprachen, so passiert ist.
Und zu guter Letzt senken wir die Stimmung doch noch mal, weil wir über Politik und Medien reden müssen.

Links zur Folge:
February Album Writing Month
Svens FAWM-Seite / Jens FAWM-Seite
Zeitgeist-LARP
Knutepunkt
LARPZeit – Magazin
Trump sagt, dass er „presidential“ spielen kann
US TV-Medien machen ihre Arbeit nicht
Moderiert gefälligst eure Kommentare
Die Bücher unserer Kusine

WKKF 05: Trumpolismus

Es tut uns wirklich Leid, dass wir direkt so kurz nach dem letzten Podcast, in dem es um ein schönes Hobby und Spaß und motivierende Ereignisse ging, direkt noch mal miteinander reden mussten, und zwar über Trump. Wobei, eigentlich reden wir so gut wie gar nicht über Trump selbst, sondern darüber, wie es passieren konnte, dass Trump tatsächlich gewählt wurde und was das für die Wahlen hier nächstes Jahr bedeuten kann.

Sven hatte vorgestern einen Artikel darüber geschrieben, in dem er einen der Gründe im Umstand fand, dass Politiker und Parteien glauben, „gegen“ etwas zu sein und den Status Quo zu behalten, seien schon Wahlprogramme. Ich schrieb direkt letzten Mittwoch noch darüber, warum dem Establishment niemand mehr vertraut und wie die Medien sich selbst ins Abseits geschrieben haben, weil sie mit ihrer ständigen Polarisierung und Ausschließlichkeit die Menschen falsche Nullsummenspiele beigebracht haben. Das sind zwei von vielen Themen, die unserer Ansicht nach dringend korrigiert gehören. Uns fielen dann noch einige mehr ein, auf die wir mehr oder weniger konstruktiv eingehen. Es gibt sicher noch weitere, denn ein Brexit oder ein Trump passiert nicht aus einem singulären Grund. Aber das sind die, von denen wir uns wünschen würden, dass sich hier etwas ändert.

Links zur Folge:

Die Globale Klasse – Eine andere Welt ist möglich. Aber als Drohung.
Sven: Perspektiven
Jens: Wie die Etablierten das Vertrauen verloren